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Phalera bucephala


Phalera bucephala
Photo Information
Copyright: Harm Alberts (Harm-digitaal) Gold Star Critiquer/Gold Note Writer [C: 100 W: 2 N: 1535] (6040)
Genre: Animals
Medium: Color
Date Taken: 2008-07-21
Categories: Insects
Camera: Canon EOS 40 D, Canon EF 180mm f/3.5L USM Macro
Exposure: f/10.0, 1/250 seconds
Details: (Fill) Flash: Yes
Photo Version: Original Version
Theme(s): Moths of Europe 3 [view contributor(s)]
Date Submitted: 2008-07-23 3:52
Viewed: 422
Points: 0
[Note Guidelines] Photographer's Note
Phalera bucephala / Buff-tip / Wapendrager / Mondvogel oder Mondfleck / Le bucéphale ou porte-écu-jaune ou lunule.

Der Mondvogel oder Mondfleck (Phalera bucephala) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae).

Merckmale:
Diese Art ist ziemlich groß (bis 32 mm lang) und recht stabil gebaut, die Flügelspanne beträgt 55-68 mm. Die Vorderflügel sind grau, silbern beschuppt und weisen an der Flügelspitze (Apex) einen sich auffällig abhebenden hellbraunen Fleck auf, den Mondfleck. Die thorakiale Behaarung trägt dieselbe Farbe, mit angelegten Flügeln sieht dieser Falter einem gebrochenen Zweig verblüffend ähnlich, am ehesten einem Birkenzweig. Die Hinterflügel sind beigeweiß, der Kopf (Caput) ist braun.Der Mondvogel fliegt des Nachts von Mai bis Juli und fliegt häufig Lichtquellen an.

Unterarten:
Phalera bucephala bucephala.
Phalera bucephala tenebrata.

Ähnliche Arten:
Phalera bucephaloides (Ochsenheimer, 1810) Vorkommen in Österreich

Verbreitung:
Der Mondvogel ist von der Iberischen Halbinsel über ganz Europa (einschließlich Britische Inseln) bis Ostasien verbreitet. Im Süden erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet über die Türkei und den Kaukasus bis Mittelasien. Im Norden verläuft die Arealgrenze südlich des Polarkreises. Er ist in Laubwäldern und Parks vom Flachland bis ca. 1.600 Meter Höhe anzutreffen.

Entwicklung:
Die jungen Raupen sind sehr gesellig, später werden sie aber Einzelgänger. Ältere Raupen sind sehr auffällig gefärbt, schwarz mit orangegelben Quer- und gelbweißen Längsstreifen. Der Kopf ist schwarz und trägt ein gelbes V. Sie werden bis zu sechs Zentimeter lang und fressen an vielen Baum- und Straucharten. Als Puppe überwintert dieser Falter in der Erde. Die Raupen findet man von Juli bis August und die Falter von Anfang Mai bis Juli.

Futterpflanzen:
Linde (Tilia), daher der Name „Lindenspinner“
Spitzahorn (Acer platanoides)
Erlen (Alnus sp.)
Birken (Betula sp.)
Hasel (Corylus sp.)
Buchen (Fagus sp.)
Goldregen (Laburnum sp.)
Pappeln (Populus sp.)
Obstbäume der Gattung Prunus
Eichen (Quercus sp.)
Robinien (Robinia sp.)
Rosen (Rosa sp.)
Weiden (Salix sp.)
Ulmen (Ulmus sp.)
Schneeballsträucher (Viburnum sp.)


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