|
|
|
Pine beauty - Panolis flammea
 |
|
| [Note Guidelines] Photographer's Note |
Panolis flammea / Pine beauty / Kieferneule / Dennenuil / La Noctuelle du Pin.
Die Kieferneule (Panolis flammea) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie wird auch als Forleule bezeichnet.
Merkmale:
Die Kieferneule ist ein mittelgroßer Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von 30 bis 33 Millimetern. Die Färbung der Vorderflügel ist variabel und reicht von zimtrot, gelbbraun bis graubraun. Auf den Vorderflügeln findet man zwei nierenförmige, rotbraune Makel die zum Apex spitz auslaufen. Die Hinterflügel sind dunkelbraun oder grauschwarz und mit einem weißen Fransenrand umgeben. Der Kopf ist stark behaart und wie die Brust rötlichgrau gefärbt. Der Hinterleib ist gelbgrau und ebenfalls behaart.
Wegen ihrer charakteristischen Zeichnung kann die Kieferneule mit keiner anderen Art verwechselt werden.
Die Eier sind halbkugelig und gefurcht. Zu Beginn der Eientwicklung sind sie grün, später nehmen sie eine weißliche bis rötliche Färbung an.
Die Raupen werden ca. 40 Millimeter lang. Sie sind dünn, unbehaart und haben hellgrüne, dunkelgrüne, weiße und gelbe Längsstreifen und einen kleinen roten Kopf. Durch diese Streifenzeichnung und die langgestreckte Körperform sind sie auf ihrer Fraßpflanze zwischen den ähnlich aussehenden Nadeln perfekt getarnt.
Vorkommen:
Der Lebensraum der Kieferneule deckt sich mit dem Verbreitungsgebiet der Kiefer. Nur in den südlichen und nördlichen Grenzbereichen folgt sie der Futterpflanze nicht ganz so weit. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich im Westen von Katalonien über Südfrankreich, Mittelitalien, Mitteleuropa bis nach Russland und Japan.
Sie bewohnt lichte Kiefernwälder mit sandigem oder steinigem Boden, aber auch Steinbrüche und Gärten. Sie ist nicht selten.
Raupen- und Flugzeiten:
Die Art fliegt in einer Generation im März und April. Die Raupen werden im Juni und Juli angetroffen.
Lebensweise
Ernährung:
Die nachtaktiven Falter ernähren sich von Weiden-, Birken- und Erlen-Pollen. Die Raupen fressen fast ausschließlich an den Nadeln der Kiefer (Pinus silvestris), nur bei Massenvermehrungen findet man sie auch an Fichte (Picea abies) und Weißtanne (Abies alba).
Fortpflanzung:
Die Begattung findet nachts statt. Anschließend legen die Weibchen die Eier in Zeilen an den vorjährigen Nadeln ab, wobei die Unterseite bevorzugt wird. Dabei legt ein Weibchen über einen Zeitraum von zwei bis neun Tagen bis zu 200 Eier in den Kronenbereich von 25 bis 50jährigen Bäumen ab.Die durchschnittliche Eizeit beträgt etwa 14 Tage und ist stark temperaturabhängig.
Larvalentwicklung und Lebensweise der Raupen: Die Larvalentwicklung dauert in Mitteleuropa durchschnittlich vier Wochen. Dabei werden fünf Larvenstadien durchlaufen. Die jungen Larven sind auf die Nadeln des Maitriebs angewiesen. Sie können sich aber auch in die Knospen einbohren. Ab dem zweiten Larvenstadium (L2) fressen sie bereits an den Nadeln des Vorjahres, bevorzugen aber noch die jungen Triebe. Die ausgewachsenen Raupen findet man dann an den alten Nadeln. Sie leben in der Krone der Bäume. Während der Larvalentwicklung können die Eier und Larven parasitiert sein, was eine Massenvermehrung schnell beendet. Zur Verpuppung lassen sich die Raupen entweder einfach aus der Krone fallen, oder sie wandern den Stamm hinunter. Sie verpuppen sich am Boden unter Moos und überwintern bevor sie als Falter schlüpfen.
Schadwirkung:
Die Kieferneule zählt zu den Forstschädlingen und kann in Monokulturen großen Schaden anrichten. Bei einer Massenvermehrung entwickeln sich die Raupen auf vielen kleinen Flächen gleichzeitig, so dass ganze Regionen zu einem Befallsgebiet zusammengefasst werden. Im Folgejahr kann man wegen der erstaunlichen Regenerationsfähigkeit der Kiefer kaum noch Spuren des Kahlfraßes feststellen. Die geschwächten Bäume können jedoch leichter von so genannten Sekundärschädlingen befallen werden. Dazu zählen u. a. Borkenkäfer und Rüsselkäferarten aus der Gattung Pissodes.
Source:http://de.wikipedia.org/wiki/Kieferneule
Harm |
rousettus has marked this note useful Only registered TrekNature members may rate photo notes. |
|
|
| Discussions |
| None | | You must be logged in to start a discussion. |
|
Hi Harm
This picture colud be named - "perfect camouflage".
Good POV and exposition. Veru good sharpness.
Thanks for sharing
Ania