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Sympetrum fonscolombii male


Sympetrum fonscolombii male
Photo Information
Copyright: Harm Alberts (Harm-digitaal) Gold Star Critiquer/Gold Note Writer [C: 108 W: 7 N: 1843] (7005)
Genre: Animals
Medium: Color
Date Taken: 2007-06-01
Categories: Insects
Camera: Canon EOS 300D, Canon EF 180mm f/3.5L USM Macro
Photo Version: Original Version
Theme(s): European dragonflies 2 [view contributor(s)]
Date Submitted: 2007-11-16 4:18
Viewed: 729
Points: 2
[Note Guidelines] Photographer's Note
Sympetrum fonscolombii male / Red-veined Darter male / Frühe Heidelibelle männchen / Zwervende heidelibel man.

Die Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolombii) ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Diese ist eine Familie der Großlibellen (Anisoptera).

Der Thorax der Männchen ist wie ihr Abdomen rot und besitzt seitliche helle Streifen. Den Weibchen hingegen fehlt dieser Seitenstreifen. Die männlichen Tiere der Frühen Heidelibelle haben ähnlich wie die Vertreter der Art Sympetrum madidum eine ausgeprägte rote Flügeladerung. Im Flügel der Weibchen findet sich am Flügelansatz ein Gelber Fleck. Das Pterostigma ist verglichen mit anderen Vertretern der Gattung relativ groß und bleibt im Unterschied zu jenen auch im Alter gelblich bis ockerfarben. Die Flügeladerung direkt am Pterostigma ist schwarz.

Flugzeit:
Die Libelle ist von Mai bis Oktober zu beobachten. Diese verglichen mit anderen Heidelibellen sehr frühe Flugzeit verschaffte der Art ihren Trivialnamen.

Verbreitung:
Die Frühe Heidelibelle ist in Afrika, Madagaskar, Indien, Sri Lanka sowie in der Paläarktis - und damit auch in Europa - zu finden. Die Frage, ob sich das Tier auch in Deutschland vermehrt oder nur aus dem Mittelmeergebiet jedes Jahr aufs neue migriert, ist noch nicht geklärt.

Lebensraum:
Die sehr wärmeliebende Art besiedelt in warmen Regionen, wie dem Mittelmeergebiet und Afrika, verschiedenste Biotope. Dies reicht von Sümpfen und Teichen mit starker Vegetation bis hin zu pflanzenlosen Tümpel die sogar Teilweise austrocknen. In nördlicheren Gefilden ist die Art hingegen wählerischer und bevorzugt flache nicht zu stark bewachsene Gewässer, die sich schnell erwärmen.

Die Larven bevorzugen nicht zu stark zugewachsene stehende Gewässer, tolerieren aber zeitweise zumindest in Mittelmeergebiet auch leichte Strömungen. Die Tiefe bis wohin sich die Larven vorwagen reicht dabei bis zu 70 Zentimeter. An die chemische Zusammensetzung des Wassers stellen die Larven keine besonderen Anforderungen. Insbesondere ist ihre Salztoleranz erstaunlich, die es ihnen ermöglicht selbst in Lagunen zu überleben.

Die Frühe Heidelibelle hat je nach Larvalhabitat gänzlich verschiedene Schlupfgewohnheiten. Diese reichen von zwei Meter hohen Ästen bis zum Stein am Ufer. Auch wurden schon Exuvien bis zu 50 Meter vom Larvalhabitat entfernt gefunden.

Nach dem Schlupf verlassen die Tiere ihr Larvalhabitat und entfernen sich teilweise kilometerweit. Die Imagines besiedeln insbesondere schwach bewachsene Gewässer mit intensiver Sonneneinstrahlung. Die besiedelten Gewässer weisen dabei Fließgeschwindigkeiten bis zu 66cm/s auf. Im Norden besiedelt die Art aber wiederum nur stehende Gewässer.

Namensgebung:
Die Frühe Heidelibelle wurde erstmals 1840 durch Sélys anhand eines Exemplars aus Frankreich als Libellula fonscolombii beschrieben. Er benannte die Art nach dem französischen Entomologen Fonscolombe. 1878 beschrieb Buchecker ein Tier vom Statzersee als Sympetrum rhäticum. Manche Forscher zweifeln die systematische Einordnung der Frühen Heidelibelle an und plädieren für eine Einordnung der Art in die Gattung Tarnetrum. Ein Hauptgrund für diese abweichende Beurteilung ist das Fehlen der Abdominaldornen bei den Larven.

Source:http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChe_Heidelibelle

Harm


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Lovely dragonfly shot...classic dragonfly composition. Elegant and simple.
Good color and nice detail! :)

Calibration Check
















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