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Idaea fuscovenosa - Dwarf Cream Wave


Idaea fuscovenosa - Dwarf Cream Wave
Photo Information
Copyright: Harm Alberts (Harm-digitaal) Gold Star Critiquer/Gold Note Writer [C: 110 W: 7 N: 1968] (7604)
Genre: Animals
Medium: Color
Date Taken: 2009-07-24
Camera: Canon EOS 40 D, Canon EF 180mm f/3.5L USM Macro
Exposure: f/10.0, 1/250 seconds
Details: (Fill) Flash: Yes
Photo Version: Original Version
Theme(s): Moths of Europe 5 [view contributor(s)]
Date Submitted: 2009-11-07 12:28
Viewed: 3936
Points: 0
[Note Guidelines] Photographer's Note [Dutch]
Idaea fuscovenosa (Goeze, 1781) / Dwarf Cream Wave / Dwergstipspanner / Graurandiger Zwergspanner / l'Acidalie familière.

Der Graurandige Zwergspanner (Idaea fuscovenosa), auch Buschflurspanner oder Gebüschflur-Kleinspanner genannt, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Spanner (Geometridae).

Merkmale
Die Falter haben eine Flügelspannweite von 14 bis 19 mm. Die Vorderflügel sind relativ breit, der Hinterrand des Hinterflügel ist zwischen den mittleren Adern leicht konkav. Die Grundfarbe ist weißlich bis hellbraun. Der Kostalrand kann der Grundfarbe entsprechen, ist jedoch häufiger graubraun auf der wurzelwärtigen Hälfte. Die innere und äußere Querlinie sind meist sehr deutlich ausgebildet, die Mittelbinde ist etwas breiter und verwaschener ebenso die Wellenlinie. Innere und äußere Querlinie sowie die Mittelbinde enden am Kostalrand in sehr deutlich ausgeprägten schwarzen Flecken. Die Diskalflecken sind schwarz und auf Vorder- und Hinterflügel praktisch immer vorhanden. Auf den Vorderflügeln liegen sie in der Mittelbinde oder leicht apikalwärts von der Mittelbinde. Auf den Hinterflügel liegen sie dagegen deutlich wurzelwärts abgesetzt von der Mittelbinde. Häufig sind auch noch Saumflecken vorhanden.

Das Ei ist zunächst hellrot und wird kurz vor dem Schlüpfen der Eiraupen kräftig rot. Es ist an beiden Enden abgeplattet, die Außenseite ist mit einem regelmäßigen Netzmuster versehen.

Die Raupe ist schwarzbraun mit gelben oder ockerfarbenen Flecken. Sie ist verhältnismäßig kurz und wird zum Vorderende hin etwas dünner. Sie besitzt deutliche Einschnürungen und seitliche Kiele. Die Rückenlinie ist hellbraun, im hinteren Teil dunkel einfasst. Die mittleren Segmenten weisen Rautenflecke auf. Die Bauchseite zeigt dagegen reihenförmig angeordnete, halbmondförmige, hellbraune Flecke.

Die Puppe ist rötlich braun und weist grünliche Flügelscheiden auf. Die Segmenteinschnitte sind dagegen etwas dunkler gefärbt, ebenso der Kremaster.

Geographische Verbreitung und Habitat
Die Art ist in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet. Sie ist aber meist nicht häufig und in Mitteleuropa sind die Vorkommen meist klein und verstreut. Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis nach England und Irland, Dänemark, Südschweden und ins südliche Baltikum; im Westen von der Iberischen Halbinsel bis nach Kleinasien, die Ukraine, Südrussland und das Kaukasusgebiet. Sie kommt auch auf den großen Mittelmeerinseln Korsika, Sardinien und Sizilien vor. Auf Korsika wird die Nominatunterart durch die Unterart corsula Schawerda, 1929 vertreten. Frühere Berichte aus Nordafrika werden heute der Art Idaea bigladiata zugewiesen. Im Norden des Verbreitungsgebiets kommt die Art von Meereshöhe bis in etwa 500 m vor. In den Südalpen steigt sie auf 1000 m an, in Korsika bis auf 2000 m. Die Art ist xerothermophil, d.h. bevorzugt trockene und warme Lebensräume. Im Norden des Verbreitungsgebietes gewöhnlich beschränkt auf sonnenexponierte Heckenreihen, trockene Wälder bzw. Waldränder, Grasflächen mit viel Moos, Gärten oder auch unkultiviertem Land.

Phänologie und Lebensweise
Die Art ist univoltin, d.h. es wird nur eine Generation im Jahr gebildet. Die Falter fliegen von Mitte Juni bis Mitte August. Die Falter ruhen tagsüber in Hecken und im Gras, und können leicht aufgescheucht werden Sie sind nachtaktiv und werden von künstlichen Lichtquellen angelockt. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Bäumen und Büschen sowie krautigen Pflanzen und Moosen, wobei sie abgefallene Blätter und verwelktes Pflanzenmaterial bevorzugen. Nachgewiesen sind Eichen (Quercus) und Rhytidiadelphus triquetrus (Großes Kranzmoos). In der Zucht fressen sie aber auch trockne Blätter von Schlehdorn (Prunus spinosa), Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis), Löwenzahn (Taraxacum officinale), Brombeere (Rubus fruticosus agg.), Vogelknöterich (Polygonum aviculare), Labkräuter (Galium), Ampfer (Rumex), Thymiane (Thymus), Gartensalat (Lactuca sativa), Weiden (Salix) und Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) Die Raupen wachsen sehr langsam und überwintern. Sie verpuppen sich im Mai des darauffolgenden Jahres.

Gefährdung
Die Art gilt in Deutschland als nicht gefährdet. Lediglich der Stadtstaat Hamburg verzeichnet die Art in der Kategorie 2 (stark gefährdet), das Saarland in Kategorie 3 (gefährdet). In Bayern und Niedersachsen werden die Arten als potenziell gefährdet eingestuft, sollte die Lebensraumzerstörung weiter fortschreiten sollte.


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