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Boloria aquilonaris


Boloria aquilonaris
Photo Information
Copyright: Harm Alberts (Harm-digitaal) Gold Star Critiquer/Gold Note Writer [C: 110 W: 7 N: 1968] (7604)
Genre: Animals
Medium: Color
Date Taken: 2008-06-29
Categories: Insects
Camera: Canon EOS 40 D, Canon EF 180mm f/3.5L USM Macro
Photo Version: Original Version
Theme(s): European Butterflies 10 [view contributor(s)]
Date Submitted: 2009-12-14 4:48
Viewed: 3042
Points: 0
[Note Guidelines] Photographer's Note [Dutch]
Boloria aquilonaris / Cranberry fritillary / Veenbesparelmoervlinder / Hochmoor-Perlmutterfalter / Nacré de la Canneberge.

Da ist nur ein kleine Biotope in die Niederlände wo man diese Art beobachten kann.

Der Hochmoor-Perlmutterfalter (Boloria aquilonaris) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter und der Gattung Perlmutterfalter.

Merkmale
Die Flügeloberseiten der Falter besitzen orange-braune Grundfärbungen und eine gut entwickelte schwarze Zeichnung. Auf der Vorderflügel zwei pfeilformige schwarze Flecken sind Arttüpisch.

Ähnliche Arten
In Mitteleuropa ist eine Verwechselung mit verschiedenen Perlmutterfaltern der Gattungen Boloria, aber auch Brenthis und für Anfänger vielleicht auch Argynnis möglich. Letzte sind allerdings wesentlich größer.

Arten mit Ähnlichkeiten bei der, für die Bestimmung entscheidenden, Hinterflügel-Unterseite:

-Alpenmatten-Perlmutterfalter (Boloria pales) - u.a. Alpen
-Ähnlicher Perlmutterfalter (Boloria napaea) - u.a. Alpen
-Natternwurz-Perlmutterfalter (Boloria titania) - u.a. Alpen
-Alpen-Perlmutterfalter (Boloria thore) - u.a. Alpen und Alpenvorland
-Magerrasen-Perlmutterfalter (Boloria dia) - Bewohner von Trockenbiotopen
-Mädesüß-Perlmutterfalter (Brenthis ino) - mittere

Höhenlagen
In Nordeuropa kommen weitere Arten hinzu.

Flugzeit
Der Falter fliegt in einer Generation von Mitte Juni bis August.

Lebensraum
Der Hochmoor-Perlmutterfalter ist an das Vorhandensein von Hochmooren und sauren, nährstoffarmen Zwischenmooren, in denen die Futterpflanze der Raupe wächst, angewiesen. Der erwachsene Falter erscheint aber auf der Suche nach Nektarpflanzen oft auch auf benachbarten Niedermooren, Wiesen und an Wegrändern.

Lebensweise
Die Raupen fressen an der Gewöhnlichen Moosbeere (Vaccinum oxycoccus) und überwintern.

Verbreitung
Der Falter kommt vor in Südbelgien (Ardennen mit kleinen, weit verstreuten Populationen), Frankreich (Massif Central, Orne, Eure, Seine-Maritime, Nièvre, Jura, Doubs, Haute-Saône, Haut-Rhin, Vogesen). Aus der Schweiz ist er bekannt aus dem Jura, Voralpen und dem Engadin. Weiterhin kommt er vor in Bayern und Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen bis zum Baltikum. In Fennoskandinavien einschließlich Seeland ist er weit verbreitet und häufig. Da in der Vergangenheit viele Hochmoore entwässert und bis auf wenige kümmerliche Reste durch den Torf-Abbau zerstört wurden, ist die Art in vielen Gegenden sehr selten geworden oder ausgestorben.

Gefährdung
Rote Liste Sachsen: 2
Rote Liste Baden-Württemberg: 2
Rote Liste BRD: 2 (stark gefährdet)

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